Das Verlangen nach Bindung

Unsere Story

Wie werden aus kleinen Menschen große Menschen, die selbstbewusst sind, sich etwas (zu)trauen, empathisch, offen, tolerant, lebenslustig, optimistisch und positiv sind? Wie entwickeln Eltern eine gute Beziehung zu ihren Kindern, die auch dann noch besteht, wenn diese bereits erwachsen sind? Fragen, die Ines, Kerstin und Elke selbst als Mütter bewegten und beschäftigten. Bindungs- und bedürfnisorientierte Pädagogik wurde zur Expertise und folglich zur Berufung.

Vom Drücken der Schulbank, der Leidenschaft zum Vespa fahren und einer Hochzeit

Der Wunsch, mit Kindern zu arbeiten, entstand bei Ines, Elke und Kerstin schon in der eigenen Kindheit. Und so lernten sich Ines und Kerstin 2003, im Rahmen der Ausbildung zur staatlich geprüften Kinderkrankenschwester kennen, schlossen Freundschaft und krönten eine aufregende Zeit voller Neugierde und Lebenslust mit dem Staatsexamen. Als Kerstin 2010 für ein paar Jahre in das ferne Australien zog und sich Ines und Kerstins Wege trennten, ahnten sie nicht, dass sie das Verlangen nach Bindung später einholen und wieder vereinen würde.

Die berufliche Tätigkeit als Kinderkrankenschwester führte 2006 auch Ines und Elke zusammen. Auf den geburtshilflichen Stationen der Erlanger Frauenklinik war es jedoch zunächst die gemeinsame Leidenschaft für italienische Motorroller, die für private Treffen über den Beruf hinaus sorgte. Spritztouren auf der Vespa, begleitet von Dialogen über das Muttersein, pädagogische Ansichten und berufliche Visionen waren, trotz des Altersunterschieds von 20 Jahren, der Grundstein für eine besondere Freundschaft, die später um eine geschäftliche Partnerschaft bereichert werden sollte.

Im Jahr 2016 war es die Planung einer Hochzeit, die schließlich auch Elke und Kerstin vereinen würde. In gemeinsamer Sache planten sie die Hochzeit ihrer Freundin und späteren Geschäftspartnerin Ines. Auch ihre Werte, Interessen und Vorstellungen vom Leben als Familie und in der Gesellschaft glichen einander sehr und erwiesen sich 2017 als wichtiges Fundament für die Gründung von Bindungsverlangen.

Aus der Not wird eine Tugend

Der Berufsalltag der drei Kinderkrankenschwestern forderte schon jeher Kompromissbereitschaft. Häufig fehlt es in sozialen Berufen an der Zeit, sich auf die Bedürfnisse der Menschen einlassen zu können. Doch Bedürfnisorientierung und Zeitmangel sind nicht miteinander zu vereinbaren. Es wuchs der Wunsch nach einem ergänzenden Arbeitsumfeld, dass all jene Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen würde.

Ines und Elke beschäftigten sich nun zunehmend mit den Themen Bedürfnisorientierung, Begleitung von Familien und der Individualität des einzelnen Menschen. So entdeckten sie bald das Ausbildungsangebot zur Babysteps-Kursleitung.

Euphorie auf den Gleisen von Hamburg nach Erlangen

Im Jahr 2018 schlossen Ines und Elke die Ausbildung zur Babysteps-Kurleiterin erfolgreich ab. Nach dem letzten Seminar in Hamburg war es die Zugfahrt zurück in die Heimat, die nun, euphorisiert und voller Motivation, den Raum für erste konkrete Entwürfe eines Geschäftsmodells öffnete. Während Ines und Elke das Fundament schufen, reifte ein weiterer Gedanken, den beide – unabhängig voneinander – hegten. Es brauchte kaum Worte und schnell war ihnen klar, dass Kerstin das Trio komplett machen sollte. Die Antwort kam prompt und Kerstin suchte, nach ihrem Einstieg in die gemeinsame Unternehmung, das unweite Würzburg auf, um sich zur Trageberaterin von der Trageschule Hamburg ausbilden zu lassen.

Zeit der (Ver-)Bindung

In den drauffolgenden Wochen entwickelte das Dreiergespann Konzepte, schärfte das Angebotsportfolio und formte somit das bis dato namenlose Unternehmen. Das intrinsische Verlangen nach emotionaler Verbundenheit zwischen Eltern und Kind sollte nicht nur Grundlage aller daraus folgenden Beratungsangebote sein, sondern sich ebenfalls im Namen unmissverständlich widerspiegeln. Und so entstand aus dem Verlangen nach Bindung der Name Bindungsverlangen.

Nach Gründung der GbR, Erarbeitung eines Konzeptes, dem Erwerb einer Geschäftsausstattung und dem Beziehen von Mieträumen konnte bereits im Juni 2018 der erste Babysteps-Kurs stattfinden. Der Kurs, der mit drei Müttern, drei Kindern und zwei Kursleiterinnen startete, war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. In den darauffolgenden Monaten sammelten Ines und Elke wertvolle Praxiserfahrung, während sich Kerstin ebenfalls zur Babysteps-Kursleiterin ausbilden ließ.

Ihre bisherigen Kompetenzen als Babysteps Kursleiterinnen und in der Stillberatung  bildeten das Fundament für Bindungsverlangen. Weitere Fachausbildungen, wie Trageberatung, Familysteps, StoffelwindelberatungSchlafberatung und Babymassage folgten. Das stetig wachsende Beratungsangebot entwickelt sich letztlich zu einer ganzheitlichen Familienberatung. Eine qualitative, hochwertige und wissenschaftlich fundierte Begleitung stellt hierbei einen wichtigen Grundsatz dar.

Bindungsverlangen ist eine Herzensangelegenheit, geprägt von Expertise und Leidenschaft für eine undogmatische Haltung und der Überzeugung von einem bedürfnisorientierten Miteinander.

Bindungsverlangen – Deine Familienbegleitung in Erlangen.